Sweet Honey Mustard
Beschreibung
Sweet Honey Mustard. Vierzig Prozent Senf, Honig darüber, kaum Schärfe.
Sweet Honey Mustard ist ein cremiger Honig-Senf von Easton Reed aus Rohrzucker, Senf und Honig, abgefüllt im 330-Gramm-Glas. Kein scharfer Tafelsenf, kein Dijon, keine Mayonnaise.
Sweet Honey Mustard ist der Honig-Senf von Easton Reed, in dem Senf mit 40 Prozent und Honig aus der EU mit 10 Prozent stecken. Der Löffel steht im Glas, ohne umzufallen.
Die Masse ist hellgelb und glänzend, dichter als ein Dressing und weicher als ein Tafelsenf. Beim Herausnehmen zieht sie einen kurzen Faden nach und legt sich auf dem Teller in eine flache Kuppe.
Auf dem Tisch steht eine Schale mit Laugengebäck, daneben eine mit Gemüsesticks. Ein Löffel Honig-Senf in der Mitte, und niemand fragt mehr nach einem zweiten Dip.
Vierzig Prozent Senf, und trotzdem bleibt die Nase frei
Die Schärfe dieses Senfs bleibt vollständig im Mund und steigt an keiner Stelle nach oben. Genau das trennt ihn von einem Dijon, bei dem der erste Löffel die Augen wässern lässt.
Vorn schmeckt zuerst der Honig, blumig und rund, mit der leicht wächsernen Note, die nur echter Honig mitbringt. Erst danach schiebt sich die Senfwürze nach und bleibt breit stehen.
Der Branntweinessig aus dem Senfansatz zieht eine dünne Linie durch die Süße. Ohne ihn wäre die Mischung bei 59 Gramm Zucker je 100 Gramm kaum mehr als eine Creme.
Rohrzucker steht vor dem Senf in der Rezeptur, und das ist die entscheidende Angabe. Sie erklärt, warum dieses Glas ein Dip ist und kein Senf für die Brotzeit.
Die Konsistenz bleibt dabei stabil. Auf dem Brot rutscht nichts weg, in der Schale bildet sich kein Wasserrand, und am Löffel hängt genug für einen Bissen.
Wer Schärfe im Senf sucht, wird diese Mischung als zu zahm empfinden. Die Würze bleibt breit und weich und klingt langsam aus, statt kurz und heftig aufzutreten.
Wer einen mittelscharfen Senf zur Weißwurst sucht, ist hier falsch. Auch für ein klassisches Senfdressing, das mit Schärfe arbeiten soll, bringt diese Mischung zu viel Süße mit.
Für alle anderen ist genau das der Vorteil. Auch Menschen, die Senf sonst meiden, kommen mit dieser Abstimmung meist zurecht, weil der Honig die Kanten übernimmt.
Ein Löffel ersetzt Senf, Zucker und Öl im Dressing
Der schnellste Nutzen liegt in der Salatschüssel. Ein Esslöffel Honig-Senf, ein Esslöffel Apfelessig und zwei Esslöffel Öl ergeben ein cremiges Dressing für vier Portionen Blattsalat.
Die Emulsion hält, weil der Senfansatz Öl und Essig zusammenbindet. Für Krautsalat nehmen Sie dieselbe Menge und rühren zwei Esslöffel Joghurt unter, dann wird das Ergebnis milder.
Als Dip kommt der Honig-Senf direkt aus dem Glas. Chicken Wings, panierte Hähnchenstreifen, Süßkartoffelpommes und Laugenbrezeln brauchen keine weitere Vorbereitung, ein gehäufter Esslöffel je Person reicht.
Für Wraps und Sandwiches lohnt sich eine schnelle Mischung. Ein Esslöffel Honig-Senf mit zwei Esslöffeln Joghurt und etwas Zitronensaft ergibt eine Sauce, die nicht durch das Brot zieht.
Auf dem Brot ersetzt er zwei Aufstriche in einem Schritt. Zu Kochschinken, gereiftem Käse und kaltem Braten spart ein dünner Strich sowohl Butter als auch Senf.
Warm arbeitet er als Glasur. Schweinefilet, Kassler und Hähnchenschenkel bekommen zwei Esslöffel in den letzten zehn Minuten bei 180 Grad, dann bildet sich eine glänzende Kruste.
Zu Fisch aus der Pfanne passt er ebenfalls, dort allerdings sparsam. Ein Teelöffel neben gebratenem Lachs genügt, größere Mengen decken den Eigengeschmack zu.
Auch Ofengemüse verträgt ihn. Rosenkohl, Möhren und Kartoffelspalten werden vor dem Backen mit einem Esslöffel und etwas Öl vermengt, danach karamellisieren die Schnittflächen.
Für Einsteiger: Rühren Sie den Honig-Senf nie in eine kochende Sauce, die Hitze nimmt ihm die Würze. Deftiger wird ein Burger mit der dunklen Grillsauce, kräftiger gewürzte Alternativen stehen im Regal der Senfe.
Senfschärfe entsteht erst beim Kontakt mit Wasser
Ein Senfkorn schmeckt für sich genommen nach fast nichts, es ist mehlig und leicht bitter. Seine Schärfe entsteht erst, wenn das gemahlene Korn auf Flüssigkeit trifft.
Im Korn liegen ein Senfölglykosid und ein Enzym getrennt voneinander. Sobald Wasser dazukommt, treffen beide aufeinander, und das Enzym setzt die scharfen Senföle frei.
Welche Art von Schärfe dabei entsteht, hängt von der Saat ab. Gelbe Senfsaat liefert eine breite Schärfe, die auf der Zunge bleibt, braune und schwarze Saat dagegen die stechende Variante für die Nase.
Auch die Farbe stammt aus der Saat. Gelbe Senfkörner geben dem Ansatz den hellen Ton, den dieses Glas zeigt, während dunkle Saat ihn ins Bräunliche ziehen würde.
Zwei weitere Faktoren bremsen die Reaktion zusätzlich. Hitze setzt das Enzym außer Gefecht, und Säure hält die Schärfe früh an, weshalb ein Ansatz mit viel Essig milder ausfällt.
Zucker wirkt in dieselbe Richtung, weil er die Schärfe auf der Zunge überlagert. In diesem Glas kommen alle drei Bremsen zusammen, und das Ergebnis liegt am unteren Ende der Senfskala.
Ein Nebeneffekt betrifft die Lagerung. Senfschärfe baut sich mit den Wochen ab, weil die freigesetzten Öle flüchtig sind. Bei diesem Honig-Senf fällt das kaum auf, da die Süße ohnehin führt.
Bei Ryan's Specialties in Augsburg hat man ihn deshalb ins Glas gefüllt und nicht in die Flasche der übrigen Reihe. Zum Gießen ist er zu dick, und eine weite Öffnung lässt den Löffel durch.
Ein Senf im Glas, der wie eine Sauce dosiert wird
Zwischen Tafelsenf und Fertigdip liegt eine Lücke, die dieses Glas ausfüllt. Ein Tafelsenf wird in Messerspitzen verwendet, dieser Honig-Senf in Esslöffeln.
Der Senfanteil von 40 Prozent ist dabei der Unterschied zu vielen fertigen Dips. Er sorgt dafür, dass unter der Süße überhaupt noch eine Würze steht, an der sich etwas festhalten lässt.
Eine Einschränkung bleibt: Wo ein Rezept Senf als scharfe Komponente vorsieht, führt ein Austausch in die Irre. Sauerbraten, Senfeier und eine klassische Vinaigrette werden damit süßer als beabsichtigt.
Angebrochen hält sich das Glas im Kühlschrank über Wochen, weil Zucker und Essig zusammenarbeiten. Nehmen Sie es zehn Minuten vorher heraus, dann lässt sich der Honig-Senf leichter verrühren.
Als Mitbringsel funktioniert das Glas zusammen mit Laugengebäck oder einer Tüte Kartoffelchips. Für einen Abend mit Fingerfood ist es der Teil, der am Ende zuerst leer ist.
Ein Glas für alle, die zum Frittierten lieber etwas Würziges reichen als eine weitere Schale Ketchup.
Kundenservice
Kontaktiere uns bei Fragen zu Produkten und Bestellungen.
Garantie
- Für Produkte gilt eine einjährige Garantie ab Kaufdatum.
- Sie deckt Herstellungsfehler bei normaler Nutzung ab. Schäden durch Missbrauch, Unfälle, normale Abnutzung oder nicht autorisierte Änderungen sind ausgeschlossen.
- Kontaktieren Sie uns für einen Garantieanspruch mit Bestellnummer und Fotos.



