Berger Confiserie

Bio Vollmilch Schokolade mit Orange

3,45 €6,60 €47% OFF
30 Tage Rückgabe1 Jahr Garantie
Voraussichtliche Lieferzeit: 19. Oktober - 21. Oktober.
3,45 €
Menge
Zahlungsmethoden
Beschreibung

Bio Vollmilch Schokolade mit Orange. Schalenduft statt Fruchtstück, 37 Prozent Kakao, glatt gegossen.

Bio Vollmilch Schokolade mit Orange ist eine Vollmilchschokolade mit Orange von Berger Confiserie aus Lofer, aromatisiert mit natürlichem Orangenextrakt statt mit kandierter Schale. Keine Bitterschokolade, keine Fruchtstückchen, keine Füllung, sondern eine glatte Tafel mit 37 Prozent Kakao.

Vollmilchschokolade mit Orange heißt bei Berger Confiserie eine Milchschokolade mit 37 Prozent Kakao, der 2,12 Prozent natürliches Orangenextrakt beigemischt sind. Wer Orangenschokolade hört, denkt meist an Zartbitter und an kandierte Schale, die zwischen den Zähnen klebt. Diese Tafel ist das Gegenteil davon. Sie ist hell, milchig und vollkommen glatt, und die Orange steckt nicht als Stück in ihr, sondern als Duft. Das erste Rippchen riecht nach frisch abgeriebener Schale, schmeckt aber nach Milch, und erst beim Schmelzen treffen sich beide.

Die Orange kommt über die Nase, nicht über die Zähne

Die Tafel schmeckt nach milder Vollmilch mit einer hellen, ätherischen Orangennote, die beim Schmelzen aufsteigt und als frischer Nachhall bleibt. Kein Biss, kein Fruchtfleisch, keine Säure: Das Extrakt trägt die Aromen der Schale, nicht den Saft. Deshalb wirkt die Orange hier nicht sauer, sondern wie ein Zitrusparfum über einer weichen, süßen Milchschokolade. Die Vanille im Hintergrund rundet den Übergang ab. Die Tafel selbst ist hellbraun, ohne Einschlüsse, mit einer glatten Oberfläche, die beim Brechen sauber splittert.

Im Mund passiert das in einer festen Reihenfolge. Zuerst schmilzt die Kakaobutter und bringt die Milch, dann löst sich das Orangenöl aus dem Fett und erreicht die Nase von innen. Der Eindruck erinnert an eine Orange, die man gerade schält, nicht an eine, die man isst. Der Nachhall ist kurz und sauber, ohne den klebrigen Rest, den kandierte Früchte hinterlassen. Wer die Tafel schnell kaut, verpasst genau diesen zweiten Teil.

Wer eine Orangenschokolade mit Biss und kandierten Stückchen erwartet, wird diese Tafel als zu glatt empfinden. Wer die Bitterkeit einer dunklen Orangentafel sucht, greift besser zur Schwester mit 70 Prozent Kakao, der Edelbitter mit Orange. Und für Menschen, denen Zitrusöl schnell parfümiert vorkommt, ist sie nicht gedacht, oder höchstens in einem einzelnen Rippchen.

Zum Earl Grey, in die heiße Milch, auf die Topfencreme

Ihr Orangenaroma zeigt die Tafel bei etwa 20 Grad, wenn das Öl in der Kakaobutter beweglich wird. Dann duftet sie schon beim Abbrechen. Aus dem Kühlschrank bleibt sie stumm. Lassen Sie sie eine halbe Stunde liegen und brechen Sie erst dann, so kommt der Schalenduft als Erstes.

Zu einer Tasse Earl Grey verbindet sich die Bergamotte des Tees mit der Orange der Tafel zu einem einzigen Zitruston. Die Milchschokolade nimmt dem Tee zugleich die Herbe. Für eine Trinkschokolade mit Orange brechen Sie drei Rippen in 200 Milliliter heiße Milch, rühren, bis nichts mehr am Boden liegt, und servieren ohne Zucker. Über eine Topfencreme oder einen Vanillepudding fein gerieben, legt sich die Tafel als duftende Schicht auf das Kalte. Auch auf einem Joghurt mit etwas Honig ersetzen zwei zerbrochene Rippen jede Fruchteinlage, und zwar ohne Säure. Zu Cantuccini oder einem Mandelgebäck passt sie, weil das Extrakt selbst auf Mandelöl basiert und die Nuss darin wiederfindet. Auf dem Teetisch neben den dünnen Vollmilch Katzenzungen ergibt sie ein Paar aus pur und aromatisiert.

Aus Erfahrung: Zum Backen ist die Tafel weniger geeignet. Ätherisches Orangenöl ist flüchtig und verliert im heißen Ofen einen Teil seines Dufts, sodass vom Aroma nach dem Backen wenig bleibt. Schmelzen Sie sie höchstens für eine Glasur bei niedriger Temperatur, oder reiben Sie sie erst über das fertige, abgekühlte Gebäck.

Warum die Orange hier als Öl kommt, nicht als Schale

Eine Orangentafel entsteht auf zwei Arten: mit kandierter Schale als Stück oder mit dem Schalenöl, gelöst in der Kakaobutter. Berger Confiserie beherrscht beide Wege, seit das Haus 1994 mit Pralinen begonnen hat. In der Pralinenküche gehört Orangenöl zum Handwerkszeug, weil es Ganachen und Kuvertüren aromatisiert, ohne ihre Textur zu verändern. Das Haus im Saalachtal stellt Orangetten her, kandierte Schalenstreifen in Zartbitter, und daneben diese glatte Vollmilchtafel. In der Milchtafel liegt kein Stück, und das hat einen Grund: Fruchtsäure und Zuckerkristalle einer kandierten Schale würden den weichen Milchschmelz stören. Wer Berger Schokolade vergleicht, findet die Orange deshalb in zwei Formen: knackig im Dragée, duftend in der Tafel.

Das Aroma der Orange sitzt fast vollständig in der äußersten Schalenschicht, in winzigen Öldrüsen, die beim Abreiben aufplatzen. Ihr Hauptstoff ist das Limonen, das für den frischen, spritzigen Geruch verantwortlich ist. Dieses Öl ist fettlöslich. In Wasser schwimmt es obenauf, in Kakaobutter verteilt es sich gleichmäßig, weshalb Orangenöl und Schokolade sich so gut vertragen. Das Extrakt in dieser Tafel enthält zudem Mandelöl, das die Aromen trägt und in der Masse verteilt.

Die Dosierung ist der heikle Teil. 2,12 Prozent Extrakt sind wenig, aber Orangenöl ist so aromastark, dass ein Zehntel mehr die Milch überdecken würde. Zu wenig, und die Tafel schmeckt nach Vollmilch mit einer Ahnung von Zitrus. Zu viel, und sie erinnert an Seife. Berger hat die Menge so gewählt, dass die Orange den Anfang macht und die Milch das Ende behält. Genau darin liegt der Unterschied zu vielen Orangentafeln, bei denen das Aroma bis zum Schluss dominiert und die Schokolade nur noch Träger ist.

Die helle Orangentafel für Menschen, die keine Bitterschokolade wollen

Die meisten Orangenschokoladen sind dunkel, weil Bitterkeit und Zitrus als klassisches Paar gelten. Diese Tafel gibt der Orange stattdessen eine milde Bühne. Die Zutatenliste ist kurz, das Aroma stammt aus der Frucht, und die Vollmilch mit 37 Prozent Kakao lässt den Duft vorne stehen. Als Ergebnis schmeckt die Tafel nach Orange, ohne dass man Bitterschokolade mögen muss.

Für Beschenkte, die Zitrusaromen lieben, aber bei 70 Prozent Kakao abwinken, ist sie die richtige Wahl. Ebenso an alle, die eine Tafel zum Tee statt zum Espresso suchen. In einer kleinen Auswahl bildet sie den hellen Gegenpol zur Edelbitter mit Orange, sodass am Tisch beide Temperamente probiert werden können. Zum Ausklang eines Abendessens, in Rippen gebrochen und neben eine Kanne Tee gestellt, ersetzt sie ein Dessert, das niemand mehr schafft.

Legen Sie ein Rippchen neben die Teetasse und lassen Sie es schmelzen, dann wissen Sie, wie eine Orange duftet, bevor man sie aufschneidet.

Kundenservice

Kontaktiere uns bei Fragen zu Produkten und Bestellungen.

Garantie
  • Für Produkte gilt eine einjährige Garantie ab Kaufdatum.
  • Sie deckt Herstellungsfehler bei normaler Nutzung ab. Schäden durch Missbrauch, Unfälle, normale Abnutzung oder nicht autorisierte Änderungen sind ausgeschlossen.
  • Kontaktieren Sie uns für einen Garantieanspruch mit Bestellnummer und Fotos.